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Galileo® Training - neue Behandlungskonzepte für Kinder mit Muskel- und Skeletterkrankungen

Eine Vielzahl von Gründen kann dazu führen, dass ein Kind in seiner Bewegungsfähigkeit eingeschränkt wird oder womöglich die Gefahr besteht, dass es gar nicht mehr gehen kann. Umso wichtiger ist es, von Anfang an alle Hebel in Bewegung zu setzen, damit dieser junge Mensch auf die Beine kommt. In den vergangenen Jahren wurden die hierfür zur Verfügung stehenden Methoden immer weiter vertieft und erweitert. Zwei der Zentren dieser Entwicklung sind zum einen die Medifitreha GmbH, die in Kooperation mit der Uniklinik Köln das interdisziplinäre Behandlungskonzept "Auf die Beine" mit stationärem Aufenthalt und einem anschließenden häuslichen Training ins Leben rief, und zum anderen das Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) am Olgahospital in Stuttgart mit ambulantem Training. Zu den herausragenden Diagnostik- und Therapieverfahren gehören unter anderem die Knochendichtemessung, die Bewegungsanalyse und Leistungsdiagnostik sowie das funktionelle Muskeltraining mit Galileo.

Galileo Training - was ist das?

Diese Art Muskeltraining simuliert den natürlichen Bewegungsablauf des Menschen beim Gehen. Auf die schnelle Wippbewegung der Trainingsplattform reagiert der Körper mit rhythmischen Muskelkontraktionen im Wechsel zwischen linker und rechter Körperhälfte. So wird die Muskulatur in Beinen, Bauch und Rücken bis hinauf in den Rumpf aktiviert. Physiotherapeutin Katharina Nirmaier vom SPZ erklärt: "Ich nutze Galileo Training als Therapieverstärker, da es meine physiotherapeutischen Übungen intensiviert und produktiver macht, insbesondere im Hinblick auf Kraft und Koordination. Besonders positiv für meine Arbeit ist, dass das Training von den Kindern sehr gut angenommen wird. Die haben meist einen Riesenspaß." Eine deutliche Verbesserung in der motorischen Funktion und somit Fortschritte für den und im Alltag beobachtet die Expertin bei einer Trainingshäufigkeit von circa drei bis fünf Mal pro Woche.

Galileo Training wird bei folgenden Erkrankungen eingesetzt:

  • Bewegungsstörungen aufgrund einer frühkindlichen Hirnschädigung
  • Muskelerkrankungen, die mit einem Muskelschwund oder einer Muskelschwäche einhergehen, beispielsweise die spinale Muskelatrophie (SMA) oder die myotone Muskeldystrophie
  • Unspezifische Muskelschwäche
  • Zehenspitzengang
  • Rheuma
  • Haltungsprobleme, insbesondere Wirbelsäulenfehlhaltungen wie z. B. Rundrücken oder Skoliosen
  • Verhaltensauffälligkeiten mit allgemeiner Bewegungsunlust
  • Glasknochenkrankheit (Osteogenesis Imperfecta)
  • Offener Rücken (Spina Bifida)

(Text: Novotec Medical GmbH)

   
 

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